Refresher

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Refresher 24-01 «Wie Eltern und Kinder die Schule zu einem besseren Ort machen können.»

Gehörst du auch zu den Menschen, die als Eltern erneut den Schulstress durchleiden? Du bist nicht alleine. Viele Erwachsene leiden unter den Schulaufgaben der Kinder fast so sehr wie jene. 

Aber es sind ja nicht nur die Aufgaben, viele Kinder sind dazu verurteilt, täglich etwas anzupacken, das sie nicht wollen, das sie nicht mögen, wo sie überfordert sind oder wo sie gar so sehr Angst davor haben, dass sie nachts nicht schlafen können und krank werden. Gemeint ist natürlich die Schule. Dass dies heute noch fast extremer ist als früher, ist erstaunlich, denn mittlerweile investiert man grosse Summen in unser Bildungssystem. Die Lehrkräfte werden viel besser ausgebildet als früher und die Schulhäuser sind funktional, oft sogar schön und einigermassen sicher. Es gibt eine umfangreiche Forschung, die den Schulen den Weg weist und zu reflektieren hilft. Woran kann es liegen, dass sich am Grundproblem, unter dem viele deiner Altersgenossen gelitten haben, sich in der aktuellen Schülergeneration eher noch verschärft? Keine Angst, ich singe nicht die alte Leier von den zu grossen Klassen und den vielen Ausländern usw. Ich bin überzeugt, dass all diese Widrigkeiten zu überwinden wären, wenn wir ein paar wesentliche Erkenntnisse aus der Hirnforschung berücksichtigen würden. Kostprobe gefällig?

Schliesse die Augen und gehe nochmals durch eine Reise. Lasse die Bilder, die auftauchen, an dir vorübergehen und geh die Erinnerungen durch. 

Frage: Welche Szenen kamen dir in den Sinn? Waren es Szenen, wo du gelangweilt irgendwo herum gehängt bist und nicht recht wusstest, was du unternehmen wolltest? War es jene Szene, wo das Essen nicht so toll war? Oder der Film langweilig? Nein, wenn du so bist wie die meisten Menschen, dann sind fast lauter positive Bilder aufgetaucht, solche, die Freude machen - ja, und dann noch ein paar ziemlich peinliche oder auch gefährliche. Allesamt sind es Bilder, die an Emotionen hängen. Allermeist sind es positive Emotionen. Was ist mit all den Millionen von anderen Eindrücken? Sie sind in der Dunkelkammer des Vergessens gelandet. 

So geht es den meisten Menschen mit dem Schulstoff. Ich lade dich ein, im nächsten Webinar dabei zu sein (oder in unserem Shop danach zu suchen, wenn du diesen Text später liest). Es sind diesmal auch die älteren Kinder eingeladen. Lies dazu den Flyer

 

Wenn wir schon beim Thema Schule sind, empfehle ich dir dieses Hörbuch: Lernen UND Reifen

 

Hörbuch des Monats


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Info 15-02 "Gute Gewohnheiten"

“Setz dich anständig hin!” “Iss nicht mit den Händen!” “Versorge deine Schuhe anständig!” Wie fühlst du dich, wenn du das liest? Vielleicht hörst du, wie die Eltern es in gereiztem Ton zum x-ten Mal sagen. Vielleicht fühlst du wieder wie damals den Gegenwillen. Und vielleicht gehörst du zu jenen, die ihren Kindern das ersparen wollen, die auf keinen Fall ihren Alltag mit solchen Nörgeleien vergiften wollen. Da fühle ich mit dir. Wenn du aber zu jenen gehörst, die es dann einfach hinnehmen müssen, dass die Schuhe irgendwo sind und die Hände der Kinder unter dem Tisch oder im Essen, dann möchte ich dir Mut machen, den vertrauenspädagogischen Weg zu beschreiten. Er besteht darin, die Kinder liebevoll, aber klar zu führen und ihnen all die vielen wohltuenden Gewohnheiten zu vermitteln, die uns das Leben so sehr erleichtern. Wie schön, wenn ein Kind das Licht löscht, wenn es das WC verlässt, den Lappen vor dem Aufhängen auswringt usw. Wie aber mache ich das? “Schau, Lio, hier gehören deine Schuhe hin.” Diesen Satz sagst du morgen in freundlichem Ton. Übermorgen auch und so lange, bis es dem Kind zur Selbstverständlichkeit wird, die Schuhe an den Platz zu stellen - und sogar dich daran zu erinnern. Der entscheidende Punkt ist folgender: Vermeide es, den Druck von Mal zu Mal zu erhöhen. Sage es ihm heute so, wie wenn es das erste Mal wäre. Oder auch so: “Lio, weisst du noch, wo deine Schuhe zu Hause sind?” “Schön, die sind sicher froh, dass sie sich ausruhen dürfen.” Sollte sich eine solche Gewohnheit nicht einstellen, dann entspannt ein Satz wie dieser die Situation: “Soll ich heute für dich die Schuhe versorgen?” Das wäre dann viel hilfreicher als: “Wie oft muss ich dir noch sagen…!”  Du aber bleibe beharrlich und liebevoll und vermittle deinen Kindern gute Manieren. Sie sind heute so wichtig wie zu allen Zeiten. Und vergiss nicht: Kinder blühen auf, wenn Eltern sich wohlfühlen - nicht nur umgekehrt.

Talk über das Monatsthema


Livesendung vom 23. Februar 2015

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