Refresher

Stöbern Sie hier im Archiv unserer Infobriefe. Wenn Sie etwas zu einem bestimmten Thema suchen, dann sind die Briefe einerseits in Kategorien geordnet, andererseits können Sie auch unter "Tags" nach Themeninhalten suchen. Viel Spass!

Refresher 22-03 «InBindung 6: Bindung über die Wertschätzung»

Hilfsbereitschaft - mehr als Gehorsam / Unser Beratungs-Team

Wir unterbrechen hier die Serie über die Podcasts von InBindung. Ich möchte dich nämlich mit diesem Refresher einladen, dich mit einem brennenden Thema zu beschäftigen. Brennend im doppelten Sinn des Wortes. Es ist eben auch ein schmerzhaftes Thema. Wenig verletzt Eltern so, wie das Gefühl, ausgenutzt zu werden. Immer nur zu geben usw. Dieser Text steht auf dem Flyer zur Frühlingstagung am 21. Mai 2022 in Frauenfeld. 

Führst du auch einen mühsamen Kampf gegen die Trägheit deiner Kinder oder hast du ihn schon aufgegeben? Viele westliche Familien sind geprägt dadurch, dass Kinder sich zwar als Mitglieder der Familie sehen, meist stolz sind auf ihre Eltern und nirgendwo sonst leben möchten, sich aber in Sachen Mitarbeit im und ums Haus eher als Gäste fühlen. Sie akzeptieren Ämtli, helfen je nachdem, aber sie sehen die Arbeit in der Regel nicht selber und fühlen sich höchstens verantwortlich für Dinge, die sie selbst verursacht haben. “Ich habe das nicht liegen lassen, das ist nicht mein...” An dieser Tagung möchten wir euch Wege aufzeigen, wie Kinder – und Erwachsene – zu einem Team zusammenwachsen können. 

Kinder wollen nicht Gäste sein. Sie wollen Subjekte sein, nicht Objekte.

In Frauenfeld und auf diesem Video kannst du auch unser Beraterinnen-Team kennenlernen. Falls du auf Facebook uns folgst, kannst du dort diesen Text lesen: 

Zweitens möchte ich euch ermutigen - nachdem es jetzt nicht mehr Eigenwerbung ist - Beratung in Anspruch zu nehmen. Es kann dein Leben als Mama oder Papa, als Opa oder Oma wirklich nachhaltig verändern. Vieles, was Eltern tun, dient dazu Kinder glücklich zu machen. Hast du auch schon daran gedacht etwas in dich zu investieren? Die Kinder würden davon wohl am meisten profitieren. Hier kannst du dich anmelden.

Falls du diesen Text auf Facebook gefunden hast, teile ihn doch mit deinen Freunden.

 

Podcast des Monats (dieses Mal ein Video)


Hier das Video zur vorstellung der neuen Beraterinnen.

 

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Refresher 22-02 «InBindung 6: Bindung über die Wertschätzung»

InBindung 6: Bindung über die Wertschätzung

In der Betrachtung der Bindungsstufen nach Dr. Gordon Neufeld kommen wir nun zu einer ganz entscheidenden Stufe. Es ist jene, wo Kinder aktive Partner werden. Sie folgen nicht mehr nur ihrem Entwicklungsfahrplan, sondern wir spüren, wie sie sich aktiv um die Bindung bemühen. Dies vor allem deshalb, weil sie sich bewusst werden, dass sie ja gar nicht immer loyal sein wollen. Sie haben zwar schon vorher eigene Pläne, aber jetzt, mit vier Jahren kommt die Zeit, wo sie oft frustriert sind, weil ihr eigener Wille mit jenem der Eltern kollidiert. Nicht zufällig sprach man vom Trotzalter. Für uns Eltern und Grosseltern ist es eine grosse Herausforderung, die Kinder durch diese Zeit zu führen, an ihnen festzuhalten und ihnen zu zeigen: Du bist mir wichtig, du gehörst zu uns, auch und gerade dann, wenn du nicht immer tust, was wir sagen und vor allem nicht dann, wenn wir es einfordern. Es ist die Zeit, wo Kinder leicht in den Gegenwillen geraten. Sie haben immer irgendwie die Frage im Herzen: “Liebt ihr mich auch, wenn ich nicht so brav bin?” 

Für Kinder in diesem Alter ist es besonders wichtig, dass wir klar kommunizieren. Im “zwei” des Join-up-Gitters. (siehe Seite 27 bis 32 im Buch “Erziehen im Vertrauen”)*. Wenn sie uns dennoch nicht - sofort - folgen, gilt es das hinzunehmen um später nachzufragen: “Du hast nicht auf mich gehört, als ich… Gab es da ein Problem für dich?” Das Kind soll es spüren: Die Erwartung ist da, aber meine Eltern sind nicht abhängig von meinem Gehorsam. Deshalb zwingen sie mich nicht. 

So oder ähnlich können wir in dieser Phase denken. Wenn das Kind daraus den Schluss zieht, dass es ja eigentlich kooperativ sein will - nicht muss, dann ist nicht nur für diese Phase viel gewonnen, sondern für ein ganzes Leben. Dieser Unterschied wird seine Motivwelt prägen und damit seinen Umgang mit anderen Menschen und - was vielleicht noch wichtiger ist - sein Gottesbild. Viele Christen folgen Jesus nach, weil sie Angst haben vor den möglichen Folgen, wenn sie eigene Wege gehen. Gehörst du auch zu ihnen? Dann hat es vielleicht mit deinen Erfahrungen in diesem Alter zu tun. Ich glaube, dass es für Gott viel wichtiger ist, warum wir etwas tun, als was wir tun. Er will unser Herz, genauso wie wir die Herzen unserer Kinder wollen und nicht nur deren “Tun, was wir sagen”. 

Im Webinar “Ganz normale Traumen” ist auch dies ein zentrales Thema, welchem wir diesen und am nächsten Mittwoch nachgehen werden. 


* Falls du diesen Abschnitt in deinem Buch nicht findest, solltest du dein Buch eintauschen gegen ein aktuelles. Es lohnt sich. Schreibe einfach bei Bemerkung: “Aktualisierung”, dann senden wir es dir zum halben Preis.

 

Hört dazu den Podcast von InBindung. Wirklich hörenswert. 

 

 

Podcast des Monats


Hier der Podcast zum aktuellen Thema.

 

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Refresher 19-02 «Mein Kind - ein Aussenseiter?!»

«Alle spielen das - ich bin sonst ein Aussenseiter!» Mit dieser Argumentation bist du vielleicht auch schon konfrontiert gewesen. Vielleicht waren es nicht PC-Spiele, sondern die Marken der Kleider, die die Kinder bewahren sollten, an den Rand der Gesellschaft gedrängt zu werden. 
Zwei Dinge gehen mir dabei durch den Kopf: 
Es wäre schön, wenn unsere Kinder die innere Kraft hätten, diesem Konformitätsdruck zu begegnen. Wie aber finden sie diese Kraft? Indem wir ihnen das Heldentum als Pflicht auferlegen? «Wir als Christen tun das nicht, bekenne dich zu unseren Werten.» Ich denke, es wäre ehrlicher zu sagen: «Wir als Eltern wollen das nicht. Du darfst dich ruhig auf uns berufen und bekennen, dass du dieses Game auch gerne spielen würdest, wenn du dürftest.» Vielleicht werden unsere Kinder sich viel lieber hinter uns stellen, wenn sie darin frei sind. Wenn sie dadurch in die Lage kämen, anstatt dem Druck der Kollegen und der Eltern auszuweichen, aus Loyalität zu handeln. Manchmal müssen wir Grenzen setzen und nein sagen, aber was Kinder weiterbringt, ist ihre Freiheit, das Gute und Wahre zu wählen.
Und das zweite, vergib mir, wenn ich es immer wieder erwähne: Wir sollten auf die Motive unserer Kinder achten. Sie sind wichtiger als ihre Taten. Glaubst du das auch?

 

Verabschiedung Beat Etter

 

Livesendung vom 25. Februar 2019

Aufgrund technischer Probleme fand die Livesendung nicht statt.

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