Infobriefe

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Info 12-11 "Grenzen setzen - aber wie? Teil 3"

Eine Grenze gesetzt zu bekommen, ist für uns alle immer wieder frustrierend. Unsere Pläne werden durchkreuzt. Auch Kinder haben ihre Pläne und Absichten. Sie zu durchkreuzen sollte für uns nicht Routine sein. Je tiefer die Bindung des Kindes an uns ist, desto eher lassen Kinder das zwar zu, aber wir alle sollten die Zahl solcher Aussensteuerungen auf ein Minimum beschränken. Wenn wir das im Gefühl tun, vom Kind ein Opfer zu verlangen, und dieser Gedanke unseren Tonfall prägt, wird das deinem Kind nicht entgehen. "Tut mir wirklich leid für dich, aber jetzt müssen wir gehen." Es hat die Chance, seinen Gehorsam als "Verzichtsleistung" zu begreifen anstatt als Niederlage. 

Erkenne umgekehrt, wenn du dich gedrängt fühlst, dich durchzusetzen, dich auf einen Machtkampf einzulassen, weil du Angst hast, die Kontrolle zu verlieren. 

Rituale sind so hilfreich. Ein Kind, das weiss, dass es Nachtessen gibt, wenn der sechs Uhr Bus um die Ecke fährt, braucht nicht herbeigepfiffen zu werden. Es kommt, weil es seine eigenen Pläne dieser Struktur anpassen konnte. Besprich doch den Tagesablauf immer wieder mit deinen Kindern. Je mehr sich Kinder mit den Strukturen identifizieren, desto leichter fällt es ihnen, sich darauf einzustellen. Nimm möglichst jene Dinge weg, die von aussen eure Abläufe beherrschen wollen. Ein DVD-Player z. B. zeigt seine Geschichten, wann ihr es wollt. Beim Fernseher ist es umgekehrt.

Info 12-10 "Grenzen setzen - aber wie? Teil 2"
Info 12-12 "Grenzen setzen - aber wie? Teil 4"

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